Hinweis zur rechtlichen Wahrnehmung
Für die Geltendmachung bestimmter rechtlicher Ansprüche ist auf die Einhaltung gesetzlicher Fristen zu achten. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, einen Fachanwalt für Zivilrecht zu Rate zu ziehen, um eine korrekte Vorgehensweise sicherzustellen.
Dies ist nur ein Beispiel für eine Formulierung im Zusammenhang mit der Einrede der Verwirkung. Die konkrete Wortwahl sollte individuell angepasst werden, um eine individuelle Rechtssituation abzubilden und eine perfekte rechtliche Absicherung zu gewährleisten.
Antrag auf Einrede der Verwirkung im Zusammenhang mit der Forderung [konkrete Forderung]
Gläubiger:
Name: [Name des Gläubigers]
Adresse: [Straße, PLZ, Ort]
Aktenzeichen/Referenznummer: [Nummer]
Schuldner:
Name: [Name des Schuldners]
Anschrift: [Straße, PLZ, Ort]
Betreff:
Forderung vom: [Datum]
Forderungsbetrag: [Betrag in Euro]
Einrede der Verwirkung:
Hiermit widerrufe ich unter Bezugnahme auf die vorliegende Forderung und in Anbetracht der Umstände die sogenannte Einrede der Verwirkung hinsichtlich der geltend gemachten Forderung. Ich bin der Auffassung, dass durch die Verzögerung der Geltendmachung der Forderung ein Rechtsverlust eingetreten ist, weil die Forderung durch zeitweilige Untätigkeit seitens des Gläubigers in einer Weise verwirkt wurde, die eine Durchsetzung unzulässig macht.
Beispiel-Formulierung: “Unter Berücksichtigung der längeren Zeitspanne seit Fälligkeit der Forderung und des mangelnden Einwirkens des Gläubigers auf die Durchsetzung, ist die Forderung nach Maßgabe der Vorschriften über die Einrede der Verwirkung nicht mehr durchsetzbar.”
Diese Einrede beruht insbesondere auf der Tatsache, dass seit über [Zeitspanne, z. B. drei Jahren] keine Maßnahmen zur Geltendmachung der Forderung erfolgt sind, trotz Kenntnis des Gläubigers von der Forderung und der Möglichkeit, rechtzeitig auf diese zu reagieren.
Ort, am [Datum]
[Name des Schuldners]
